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Ausflugsziele

 

Führungen durch die historische
Innenstadt von Coburg

Nehmen Sie an einer Führung durch die schöne historische Innenstadt von Coburg teil. Wir zeigen Ihnen (einzelreisenden Gästen) all unsere Sehenswürdigkeiten.

Kurzinformation:

April - Oktober:

täglich um 10.30 Uhr

November - März:

Montag, Mittwoch u. Samstag um 10.30 Uhr

Treffpunkt:

Tourist-Information, Herrngasse 4

Veranstalter:

Tourist-Information Coburg 


 

Die Veste Coburg
Die "Fränkische Krone" -
die Veste Coburg und ihre Kunstsammlungen

"Fränkische Krone" heißt die Veste Coburg aber nicht nur wegen ihrer beherrschenden Lage. Denn dieses mächtige Bauwerk mit seinen Türmen, Mauern und Bastionen war über Jahr-hunderte die Residenz von Herrschern und hat Persönlichkeiten von zeitgeschichtlichem Rang in ihren Mauern als Gast gesehen, allen voran Martin Luther, der hier 1530 fast ein halbes Jahr lang Zuflucht fand. Nicht zuletzt ist die Veste Coburg eine bedeutende Stätte der Kunst.

Weithin sichtbar erhebt sich auf einem 464 m hohen Dolomitfelsen die Veste Coburg, die im Laufe der Jahrhunderte zu einer der größten Burg- und Befestigungsanlagen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ausgebaut worden ist. Bei klarem Wetter hat der Besucher einen großartigen Fernblick in alle Himmelsrichtungen: nach Norden auf die Langen Berge und die Ausläufer des Thüringer Waldes, nach Osten auf die Gipfel des Frankenwaldes und des Fichtelgebirges und nach Westen über den Straufhain und die Gleichberge bis hin zur Hohen Rhön. Im Südwesten liegen die Haßberge, im Süden und Südosten die Höhenzüge des Steigerwaldes und des Fränkischen Jura.



Schloss Rosenau...

... liegt nordöstlich von Coburg auf einem steil zur Itz abfallenden Hügel. Die Anlage geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, die erstmals im Jahre 1451 urkundlich erwähnt wurde. Damals war sie im Besitz der Münzmeister von Rosenau. 1698 gelangte das Schloss an die Herzöge von Coburg, die es jedoch als Lehen weitergaben. Endgültig fiel es der Landesherrschaft im Jahre 1805 zu. Auf Drängen des damaligen Erbprinzen Ernst erwarb Herzog Friedrich Anton von Sachsen-Coburg die Anlage. Sein Sohn ließ sie zwischen 1808 und 1817 im neugotischen Stil als Sommersitz ausbauen. Schon bald entwickelte sich Schloss Rosenau zum Lieblingssitz der Coburger Herzöge. Hier wurde auch Herzog Albert, der Prinzgemahl der englischen Königin Victoria, geboren. Beide weilten sehr oft auf Schloss Rosenau. Nach dem Ende des Herzogtums Sachsen-Coburg gingen Schloss und Park 1920 in das Eigentum der Coburger Landesstiftung über. Seit 1972 gehören sie der "Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen".

Schloss Rosenau ist von einem Park im Stil eines englischen Landschaftgartens umgeben. Im Norden und Westen wird er von einem geschlossenen Waldgürtel geschützt. Der östliche Rand ist nur von wenigen Bäumen bestanden. Zwischen beiden Teilen liegt eine große Wiesenfläche mit wenigen Baumgruppen. Ein unterirdisches Bewässerungssystem speist die angelegten Teiche (Schwanenteich, Prinzenteich). Der Abfluss erfolgt über eine künstlich angelegte Felsen-grotte zur Itz. Weitere Elemente der Gartenanlage sind eine Sonnenuhr, das heute als Park-restaurant genutzte ehemalige Teehaus und die Orangerie. Letztere beherbergt seit 1989 ein Museum für modernes Glas.


Schloss Callenberg in Coburg -
die ehemalige Sommerresidenz

Callenberg wird von Kunsthistorikern zu den bedeutensten profanen Baudenkmälern des Cobur-ger Landes nach der Veste gezählt. Bemerkenswert ist nicht nur der burgartige Bau selbst, sondern auch seine markante Lage auf einem Hügel mitten in einem parkartigen Wald. Und für die Geschichte des Coburger Landes und des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha hatte und hat Callenberg große Bedeutung, da die wichtigsten Bau- und Kunstepochen Coburgs vereint sind: Spätrenaissance und deutsch-englische Neugotik. Und trotz erheblicher Umbauten in diesen Epochen wurde der mittelalterliche Ursprung der Anlage nicht völlig ausgelöscht.

Die Räume von Schloss Callenberg, die heute wieder als Museum zugänglich sind, wurden in der Form restauriert, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts ausgesehen hatten. Denn die Wanddeko-rationen der Zimmer waren - wenn auch beschädigt - noch im Original erhalten. Die Einrichtung der Räume mit wertvollen Möbeln und Kunstgegenständen aus vier Jahrhunderten entspricht zwar nicht der Originalmöblierung der damaligen herzoglichen Sommerresidenz, soll aber in lebendiger Form "Aspekte fürstlichen Wohnens und Sammelns" des Coburger Herzogshauses vermitteln, wie der Leiter des Museums Schloss Callenberg sagt. Eine Besonderheit sind die historischen Stand- und Tischuhren aus drei Jahrhunderten.



Veste Rosenberg, Kronach


Im Jahre 1003 wurde die Stadt Kronach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der damalige Besitzer Heinrich von Schweinfurt, alle nannten ihn Hetzilo, brannte im Jahre 1003 seine Burg Crana vor seiner Flucht vor dem späteren Kaiser Heinrich II. nieder.

1122 befand sich die Kronacher Gegend in den Händen des Hochstiftes Bamberg. Bis 1803 stellten die Bischöfe des Bamberger Hochstiftes die Landesherren für Kronach. Das Stadtrecht erhielt Kronach schon Mitte des 13. Jahrhunderts.

Die Kronacher Bürger verteidigten ihre Stadt mehrmals erfolgreich gegen feindliche Truppen. In der Zeit des Schwedenkrieges standen 2000 Kronacher ihren Mann gegen 20.000 Feinde. Weiterhin konnten sie ihre Stadt im Jahre 1553 vor dem Einfall des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach und vor den Preußen im Jahre 1759 erfolgreich verteidigen. Im Laufe ihrer fast 1000jährigen Geschichte wurde Kronach niemals von Feinden erobert. Auch heute ragt die Festung Rosenberg stolz über die Altstadt hinaus. Mit ihren 23,6 Hektar Größe gilt diese Festung als eine der größten Befestigungsanlagen Deutschlands. Die Festung ist bis in die heutige Zeit vollständig erhalten geblieben.
Etwas ganz besonderes hat die Veste Rosenberg für alle Entdecker zu bieten; ein unterirdisches Gangsystem, das alle Besucher, die an einer Führung teilnehmen, besichtigen können.


 
Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen bei Lichtenfels

Gegenüber dem Kloster Banz, auf der anderen Seite des Maintals zwischen Lichtenfels und Staffelstein, steht die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen. Sie ist den Heiligen geweiht, die von der katholischen Kirche als die Vierzehn Nothelfer verehrt werden (Georg, Ägidius, Vitus, Pantaleon, Christopherus, Blasius Eustachius, Cyriakus, Erasmus, Barbara, Margareta, Dionysius, Katharina und Achatius).

Die Kirche steht auf den Ausläufern des Staffelberges gegen die Mainaue. Die Fassade besteht aus gelben Sandstein und ist durch die beiden hohen Türme in 3 Teile gegliedert. Der geschwungene Mittelteil, mit Freitreppe und Portal, wölbt sich dem Besucher entgegen. Durch den basilikalen Aufbau, Querhaus und Chor mit zentraler Vierteilung, wird eine Anlage auf dem Grundriss des lateinischen Kreuzes erwartet, das Innere allerdings ähnelt dem nicht.