Die Ortsteile der Gemeinde Grub a. Forst
Bereits im 10. Jahrhundert wird Roth a. Forst im Zusammenhang mit einer Grenzbeschreibung des damaligen Banzer Waldes genannt. Trotz der in den letzten Jahrzehnten erfolgten Ansiedlung einiger Industriebetriebe konnte das Dorf seinen ländlichen Charakter weitgehend bewahren und erstrahlt nach gelungener Dorferneuerung in neuem Glanz. Roth a. Forst wurde als erster Ortsteil am 01. Januar 1970 eingemeindet. Heute leben dort ca. 110 Einwohner.
Der Ortsteil Zeickhorn, an einer der Urstraßen des Coburger Landes gelegen, ist wohl die älteste Siedlung der Region, da diese bereits im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Früher rein landwirtschaftlich geprägt, haben sich heute hier einige wichtige Industriebetriebe angesiedelt. Durch die direkte Auf- bzw. Abfahrt der neuen Autobahn A 73, die von Nürnberg über Suhl nach Erfurt führt, sind für ein neues Gewerbegebiet die besten Voraussetzungen geschaffen worden. Eine Tankstelle sorgt für Mobilität. Zeickhorn wurde am 01. Januar 1971 nach Grub a. Forst eingemeindet und hat derzeit ca. 140 Einwohner.
Buscheller liegt nördlich des Füllbachs an einer zum Bach hin abfallenden Höhe. In diesem Ortsteil ließen sich erst im 19. Jahrhundert einige Familien nieder. Bis zum 01. Januar 1971 - der Eingemeindung - gehörte Buscheller zu Zeickhorn. Zurzeit leben ca. 70 Einwohner in Buscheller.

Der Ortsteil Rohrbach wird im Jahre 1317 erstmals urkundlich erwähnt. Früher wie heute prägt die Landwirtschaft das Dorf. Wegen seiner sommerlichen Blütenpracht wurde Rohrbach als Dahliendorf weit über den Landkreis hinaus bekannt. Ein weiteres Wahrzeichen des Ortsteiles ist der Froschbrunnen. Die Eingemeindung erfolgte zum 01. April 1971. Heute leben ca. 290 Einwohner in Rohrbach
Der Ortsteil Forsthub mit der Gleisenau ist eng mit der Geschichte des Lichtenfelser Forstes verbunden. Der Weiler Forsthub ist im Mittelalter entstanden und der Name bedeutet soviel wie: eine Hube (= ein Stück gerodetes Land) für den Förster. Forsthub gehörte bis zur Eingemeindung am 01. Mai 1978 zum Landkreis Lichtenfels. In Forsthub sind zurzeit ca. 70 Einwohner beheimatet und der nahe Lichtenfelser Forst lädt mit vielen Wanderwegen und Schutzhütten zu erholsamen Spaziergängen ein.
Grub a. Forst selbst hat ebenfalls viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. die St.-Ägidius-Kirche, die auch Pilgerstation am Jakobsweg ist. Fünf Brunnen und das Heimatmuseum im Reichenbachhaus laden zum Verweilen ein. Im Naherholungsgebiet, dem Freizeitpark Auengrund, kommt so mancher Sportler und Beach-Volleyballer auf seine Kosten, aber auch Ruhe und Erholung sind dort zu finden. Zahlreiche Vereine sorgen für Sport, Ausgleich und Geselligkeit sowie für die Organisation vieler Veranstaltungen.
In Grub a. Forst sind zwei Allgemeinärzte, ein Zahnarzt, eine Apotheke, zwei Bankfilialen, ein Einkaufsmarkt und mehrere kleine Geschäfte, so dass die Grundversorgung gesichert ist. Die Kleinsten gehen hier in den evang. Kindergarten und in die Grundschule. Eine hervorragende Gastronomie mit einem exzellenten Ruf weit über Coburgs Grenzen hinaus, mit modernen Tagungsräumen (bis zu 180 Personen) und optimal ausgestatteten Fremdenzimmern runden das Bild ab.
Insgesamt hat die Gemeinde Grub a. Forst einschließlich aller Ortsteile ca. 3.200 Einwohner.
